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RETOL Umweltengagement

RETOL Umweltengagement

Warum sind wir umweltpolitisch aktiv?
Unser gesamtes Sortiment dreht sich um die Be- und Verarbeitung des Naturproduktes Holz. Wir und natürlich unsere Kunden sind uns der Schönheit dieses Rohstoffs bewusst und ziehen einen ganz wesentlichen Nutzen aus dessen Verfügbarkeit. Aus diesem Grund setzen wir uns für den Erhalt dieses Rohstoffes ein. Denn wir wissen um die gesellschaftliche Verantwortung, die Jeder – und damit auch wir als Unternehmen – trägt: Wir wollen und müssen schon heute langfristig denken und gemäß dem Prinzip der Nachhaltigkeit handeln – für die Generationen, die nach uns kommen.

Wie sind wir umweltpolitisch aktiv?
Wir haben nach dem Motto "Taten zählen mehr als Worte" beschlossen, aktiv für den Schutz unserer Umwelt einzutreten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, mit der Tropenwaldstiftung OroVerde zusammenzuarbeiten und für jedes verkaufte Gebinde aus unserer AQUA-Versiegelungsreihe oder unserer palmölfreien ECO-Fußbodenölserie einen Setzling für das OroVerde – Projekt "Sierra del Lacandón" zur Wiederaufforstung des Regenwaldes in Guatemala zu spenden.

So funktioniert es

Sie erwerben bei uns Produkte aus der AQUA-Versiegelungsreihe oder den ECO-Fußbodenölen. Wir leiten pro verkaufter Einheit 1 € des Verkaufserlöses direkt an die Stiftung OroVerde weiter, welche für dieses Geld einen Baum in Guatemala anzieht und auspflanzt. Auf diese Weise kann in Guatemala für nur 66 € eine Fläche von 1000 qm Regenwald aufgeforstet werden, wodurch pro Jahr bis zu 2,9 Tonnen CO2 von den wachsenden Bäumen gespeichert werden!

So wird der Umwelt gleich doppelt geholfen: Durch die Benutzung der wasserbasierten Versiegelungssysteme aus unserer AQUA-Reihe oder der palmölfreien, umweltfreundlichen Fußbodenölen aus der ECO-Serie versiegeln Sie Ihren Holzboden besonders umweltschonend, zudem wird durch unsere Spende die Wiederaufforstung und somit der Erhalt des Regenwaldes vorangetrieben.

Über OroVerde

Oro Verde Logo

Die Tropenwaldstiftung OroVerde (= Grünes Gold) widmet sich seit 20 Jahren weltweit dem Schutz der tropischen Regenwälder. Als Spezialist unter den Tropenwaldschützern mit 20-jähriger Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Naturschutz initiiert und fördert OroVerde lokale Schutzprojekte mit der Bevölkerung vor Ort. OroVerde – Fachleute begleiten die Projekte permanent und überwachen die Verwendung der Finanzmittel.

Hauptbestandteile der Projekte: Wiederaufforstung, Umweltbildung, Einführung waldschonender Wirtschaftsweisen, Einrichtung von Schutzgebieten – in jedem Projekt Hilfe zur Selbsthilfe. Derzeitige Schwerpunktländer: Guatemala, Honduras, Kuba, Surinam, Ecuador, Venezuela und Indonesien.

In Deutschland liegt der Schwerpunkt auf Umweltbildung und -information zum Thema Tropenwald sowie Förderung des Informationsaustausches zwischen Naturschutzorganisationen, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Es werden Aktionen durchgeführt, die zur Sensibilisierung für das Thema Tropenwald in Deutschland beitragen.

Eine Besonderheit von OroVerde ist die besondere Effizienz in der Mittelverwendung, da der Großteil der Spenden direkt in die verschiedenen Projekte wandert und damit der Umwelt auch wirklich zugutekommt.

Über das Aufforstungsprojekt "Sierra del Lacandón":
Guatemala leitet sich vom Wort "Quauhtemalan" der Maya-Sprache Nahuatl ab und bedeutet "Land der Bäume". Heute ist jedoch nur noch ein Drittel der Landesfläche Guatemalas mit Wald bedeckt. Die ursprünglichen Wälder mit ihrer reichen Pflanzenwelt, die dem Land einst den Namen gaben, sind extrem durch Brandrodung gefährdet.

Der Nationalpark "Sierra del Lacandón" im Tiefland Guatemalas ist der drittgrößte Nationalpark des Landes. Als Teil einer der größten zusammenhängenden subtropischen Regenwälder, der sich wie eine Brücke über die Länder Mexiko, Guatemala und Belize erstreckt, stellt er eine wichtige natürliche Verbindung der Bergökosysteme im Südosten Mexikos und der bedeutsamen Wald- und Feuchtökosysteme des nördlichen Guatemalas dar. Wissenschaftler aus aller Welt bezeichnen ihn daher als "Brücke des Lebens".

Vom Ausstreben bedrohte Tierarten wie der Hellrote Ara, und auch Arten, die große Waldflächen benötigen wie der Puma, der Ozelot, der Guatemala – Brüllaffe und der Jaguar sind in der Sierra del Lacandón beheimatet.

Bisher konnten durch die Aktivitäten OroVerdes im Nationalpark Sierra del Lacandón 30 Hektar mit einheimischen Bäumen bepflanzt werden. Doch es gibt noch zahlreiche gerodete oder abgebrannte Gebiete im Park, in denen in der Zukunft wieder üppiger Regenwald wachsen soll. Durch die Wiederaufforstung wird ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet, denn die neugepflanzten Bäume binden aktiv CO2 – eines der wichtigsten Treibhausgase, das zur Erwärmung des weltweiten Klimas beiträgt.

Was kann man noch tun?
Selbstverständlich kann auch über dieses Engagement hinaus gezielt für die verschiedenen OroVerde – Projekte gespendet werden. Nähere Informationen über die verschiedenen Projekte sowie über OroVerde erhalten Sie unter www.oroverde.de.

Spendenkonto von OroVerde:

Konto: 831 0004
BLZ 550 205 00
Bank für Sozialwirtschaft

Zusatz für Auslandsüberweisungen:
BIC: BFSWDE33MNZ
IBAN: DE 20 55020500 0008310004

Der Wald, insbesondere der Regenwald, ist unsere Lebensgrundlage, jetzt und in der Zukunft – darum muss er jetzt und in der Zukunft geschützt werden!

Wissenswertes über den Regenwald

Artenrückgang

Artenrückgang
Durch die Vernichtung der tropischen Regenwälder haben wir einen dramatischten Artenrückgang zu verzeichnen. Unter Einfluss des Menschen gehen derzeit jährlich ca. 30.000 Pflanzen- und Tierarten verloren. Die Regenwälder, die noch vor weniger als einem Jahrhundert mehr als ein Zehntel der Landfläche der Erde bedeckten, sind inzwischen auf die Hälfte zusammengeschrumpft. Durchschnittlich werden pro Jahr weitere 12 Millionen Hektar abgeholzt. Die Vernichtung der tropischen Regenwälder ist die Hauptursache für das katastrophale Ausmaß des Artensterbens auf unserem Planeten.

CO2-Freisetzung
Tropische Wälder sind einer der größten Speicher von CO2 weltweit. 46 Prozent des gesamten terrestrisch gebundenen Kohlenstoffes ist im Wald zu finden, davon 37 Prozent im Tropenwald. Im Gegensatz zu den Wäldern der gemäßigten Breiten ist in den Tropen nicht der Großteil des Kohlenstoffes im Waldboden (Wurzeln, organische Masse in den Böden), sondern in der oberirdischen Vegetation gebunden und wird bei Abholzung des Tropenwaldes freigesetzt. Der Amazonas speichert zum Beispiel die Menge an Kohlenstoff, die im Moment weltweit in 15 Jahren freigesetzt wird.

Holz
Holz ist für uns als nachhaltige Ressource unverzichtbar, weil es einer der umweltfreundlichsten und vielseitigsten Rohstoffe ist. Umweltfreundlich, da es bei nachhaltiger Bewirtschaftung der Wald- oder Forstflächen wieder nachwächst und hierbei das klimarelevante CO2 fixiert. Es speichert dabei den Kohlenstoff und gibt den für uns lebenswichtigen Sauerstoff wieder ab. Entnimmt der Mensch dem ökologischen Kreislauf Holz als Rohstoff, hat er der Atmosphäre also dieses CO2 in der Form verschiedener Holzerzeugnisse bis zu deren Verrottung oder Verbrennung entzogen. Dafür ist besonders die Langfristigkeit der Nutzung der Holzprodukte wichtig. So leistet jeder Holzboden und jedes hölzerne Haus einen kleinen Beitrag zum Schutz unseres Klimas. Gleichzeitig ist Holz ein vielseitig nutzbarer und qualitativ hochwertiger Rohstoff. Beim Einsatz der richtigen Holzsorte für den jeweiligen Einsatzzweck kann Holz den modernen Materialen in Hinblick auf Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit oft überlegen sein. Zusätzlich fällt Holz durch die relativ leichte Verarbeitbarkeit auf. Dadurch ist der Energieverbrauch bei der Verarbeitung und Veredelung des Holzes in der Regel deutlich geringer als der bei der Verwendung anderer Rohstoffe.

Palmöl
Palmöl gehört zu den wichtigsten Pflanzenfetten weltweit. Grundsätzlich ist der Gebrauch von Pflanzenöl natürlich zu begrüßen, da es aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird. Problematisch ist jedoch die gerade in den letzten Jahren enorm gestiegene Nachfrage nach billigem Pflanzenöl. So wird in zahlreichen Produkten nicht auf kontrolliert angebautes Rapsöl – beispielsweise aus Deutschland – gesetzt, sondern auf das besonders billige Palmöl. Dieses stammt zum großen Teil aus tropischen Ländern wie Malaysia, Indonesien, Kolumbien oder Brasilien. Für die Anlage von Palmölplantagen wird dort in großem Stil tropischer Regenwald abgeholzt und so nicht nur klimaschädigendes CO2 freigesetzt, sondern auch ein erheblicher Verlust von Artenvielfalt und anderen wichtigen Tropenwaldfunktionen in Kauf genommen. Daher trägt der Verzicht auf Produkte mit Palmöl indirekt zum Schutz des Regenwaldes bei.