Untergründe effizient bearbeiten: MENZER Diamant-Schleifteller

Wer einen neuen Parkettboden verlegen möchte, sollte darauf achten, dass die Bodenoberfläche dafür richtig vorbereitet ist. Denn nur so können die verschiedenen Unterbaukomponenten, wie Spachtelmasse, Grundierung und Parkettklebstoff, einen optimalen Untergrund für das Parkett bilden und damit für eine lange Lebensdauer des Holzbodens garantieren.


Richtige Vorbereitung heißt im Klartext, alle Rückstände des alten Belags zu entfernen: Waren beispielsweise vorher Fliesen auf dem Boden verlegt, müssen Reste des Fliesenmörtels abgeschliffen werden. Das Gleiche gilt bei Teppichen mit den entsprechenden Schaumrückständen sowie für Filz oder Jute. Aber auch bei neuen und damit „unbehandelten“ Oberflächen zählt eine gute Untergrund-Vorbereitung: So müssen grundsätzlich alle Estriche angeschliffen werden. Vor allen Dingen aber Calciumsulfatfließestriche: Hier bildet sich nämlich ein Kalkhäutchen (oft auch Sinterschicht genannt), das man unbedingt beseitigen muss.


Einfaches Schleifen mit dem Diamant-Schleifteller von MENZER

Besonders gut lassen sich solche Oberflächen bzw. Rückstände mit einer Einscheibenmaschine in Verbindung mit einem Diamant-Schleifteller bearbeiten.

So z. B. mit dem Diamant-Schleifteller von MENZER: Er gewährleistet mit seiner stabilen und flachen Bauform einen einwandfreien Rundlauf und damit ein besonders sauberes Schleifergebnis. Die vielen Kühllöcher schützen hier vor zu hoher Hitzeentwicklung und Verklebungen. Dabei ermöglicht der separat erhältliche Flansch (auf Anfrage erhältlich) außerdem den Anschluss an Columbus-Maschinen.

Darüber hinaus stehen für den Schleifteller je nach Untergrund oder vorhandenem Restmaterial, das zu entfernen ist, unterschiedliche Diamant-Segmente zur Auswahl, die einfach am Schleifteller angebracht werden können.

Diamant-Schleifteller

Der Diamant-Schleifteller von MENZER eignet sich hervorragend für das Bearbeiten von Untergründen


Passende Segmente für alle Flächen

Diamant-Segmente

Diamant-Segmente „K20 Medium“

Mit der Diamant-Segment-Variante „K20 Medium Floor“ beispielsweise kann vor allem harter Beton, Zementestrich, Epoxidharz, Asphalt aber auch Filzpappe behandelt werden. Das Segment „K20 Soft Floor“ bietet sich hingegen eher für – wie der Name schon sagt – weichen Beton an. Weiterhin lässt sich damit auch der schon erwähnte Calciumsulfatfließestrich sowie Bauxid problemlos schleifen.

Außerdem gibt es Schleif-Segmente, die aus polykristallinen Diamanten bestehen (PKD-Segment). Sie werden aus Diamantkristallen durch Sintern bei hohem Druck und hohen Temperaturen hergestellt, was sie noch härter macht.

Dadurch eignen sie sich besonders gut zum Entfernen von Fliesenmörtel, Klebstoffen (über und unter 1 mm) sowie Jute-Rückständen. Mit speziellen PKD-Split-Segmenten lassen sich im Gegensatz dazu Polyurethan, Klebstoff (über 1 mm), aber auch Reste von Jute, Filz, Tüftingträgergewebe sowie Farbe abschleifen.


Richtiger Umgang und Einsatz

Bevor es aber ans Schleifen geht, gibt es noch einige Dinge zu beachten: Wichtig beim Arbeiten mit einem Diamant-Schleifteller ist so z. B., dass sich keine metallenen Reste, wie Nägel oder Bewehrungsdrähte, auf der zu bearbeitenden Fläche befinden. Diese sollten vorher entfernt bzw. dort erst gar nicht geschliffen werden, um die wertvollen Diamant-Segmente zu schonen.

Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass der Diamant-Schleifteller immer gerade auf dem Untergrund aufsetzt. Dabei ist es ratsam, nach ca. 15 Minuten Arbeitseinsatz zu überprüfen, wie und ob die Segmente arbeiten bzw. aussehen und gegebenenfalls gegen andere, besser zum Untergrund Passende auszutauschen.

Und noch ein kleiner Tipp von mir zum Schluss: Anstatt nur die üblichen fünf Diamant-Segmente am Schleifteller anzubringen, kann man auch zehn benutzen, genug Platz gibt es ja dafür. So können Oberflächen noch effektiver bearbeitet werden.


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