Der richtige Schliff: Schleifbänder von RETOL

Ein perfektes Schleifbild ist enorm wichtig für die weitere Bearbeitung von Holzfußböden: Denn kaum ein anderer Arbeitsschritt ist so entscheidend für ein tolles Endergebnis. Genauso bedeutsam ist deswegen neben einer leistungsstarken Bandschleifmaschine auch das richtige Schleifmittel.

Und hierbei kommt es sehr auf die Qualität an. RETOL bietet daher hochwertige und für jeden Holzboden bzw. Bearbeitungsvorgang passende Schleifbänder an. Dabei besteht unser Schleifpapier aus unterschiedlichen Materialien mit jeweils verschiedenen Körnungen. Warum, dass erfahrt ihr heute.


Wahl des Schleifkorns

Wichtig beim Schleifen ist die Wahl des Materials, welches für das jeweilige Schleifvorhaben genutzt wird. Dabei gibt es natürliche und künstliche Schleifkörner. Unter den natürlichen versteht man Stoffe wie Schmirgel, Granat, Flint oder Quarz.

Sie sind allerdings nicht allzu robust, sodass sie sich eher für das Bearbeiten von weicheren Werkstoffen eignen. Zum Schleifen von Holzböden bieten sich härtere Schleifkörner an, die künstlich hergestellt werden müssen. Denn: Je härter und schärfer das Korn, desto besser ist auch das Schleifergebnis.

An künstlichen Schleifmaterialien gibt es bei RETOL, entsprechend der gezielten Anwendungen im Bodenbereich, Schleifbänder aus Normalkorund, Zirkonkorund und Keramik.

Schleifbänder

Mit den verschiedenen Schleifbändern lassen sich unterschiedliche Schleifarbeiten durchführen


Arten von Schleifkörnern

Normalkorund ist chemisch gesehen Aluminiumoxid. Es wird aus dem Mineral Bauxid gewonnen und zeichnet sich durch eine große Härte und Zähigkeit aus, welche durch ein strapazierfähiges Baumwollgewebe als Trägermaterial in Verbindung mit einem hochwertigen Kunstharzbinder besonders effektiv genutzt werden kann. Deswegen eignet es sich hervorragend für das Schleifen verhältnismäßig weicher Hölzer wie Kiefer oder Fichte.

Härter und standfester sind hingegen Schleifbänder aus Zirkonkorund. Denn durch die Zugabe von ca. 40 % Zirkonoxid besitzt dieses Material eine höhere Stabilität und Abriebsleistung, schon bei geringem Anpressdruck. Mithilfe des polyesterverstärkten Trägermaterials, auf dem das Schleifmittel aufgebracht ist, verbraucht der Bodentechniker dabei in der Gesamtheit deutlich weniger Schleifmaterial, was Zeit wie auch Geld spart. Der „Ferrari“ unter den Schleifmitteln ist allerdings das Keramikschleifband. Es erweist sich als überaus robust und verfügt so über extrem hohe Standzeiten bei einer unschlagbaren Abtragleistung – genau richtig, wenn es gilt Harthölzer oder große Flächen zu bearbeiten.

Das Besondere hier ist außerdem der Selbstschärfungseffekt bei Keramik: Durch die Struktur des Materials werden bei der Abnutzung immer wieder neue und scharfe Bruchkanten freigesetzt, wodurch sich das Schleifmittel quasi selbst schärft. Zusammen mit dem polyesterverstärkten Trägermaterial als Unterlage hat man im Ergebnis ein Schleifband mit einer extrem langen Lebensdauer.

Hier noch einmal in der Übersicht:

Übersicht Kornarten

Körnung von Schleifmitteln

Doch neben dem Material, aus dem das Korn besteht, spielt zudem auch die Kornanzahl eine wichtige Rolle. Dabei werden allgemein Schleifmittel nach ihrer Korngröße in grobe (K 12–K 80), mittlere (K 100–K 280), feine (K 320–K 600) oder superfeine (K 800–K 3500) Körnungen eingeordnet. Die Zahl, die eine Körnung kennzeichnet, ergibt sich dabei aus der Anzahl der Maschen, die sich pro Zoll auf einem Sieb befinden. Je höher die Zahl, desto feiner ist demzufolge die Körnung – und desto geringer der Abtrag.

Je nachdem welchen Schleifvorgang der Handwerker bestreiten möchte, benötigt er eine spezielle Körnung. Möchte man beispielsweise Lack vom Holzboden entfernen, empfiehlt sich eine gröbere Körnung von K 40. Für den Feinschliff von Exotenholz hingegen, kann man auf eine Körnung von K 100 zurückgreifen. Unsere Schleifbänder bieten wir in den Körnungsvarianten von K 16 bis K 120 an – also den relevanten Korngrößen für die Bodenbearbeitung.

Übrigens: Erhältlich sind unsere Schleifbänder in den Größen 750 x 200 mm sowie 750 x 250 mm, also passend für alle üblichen Bandschleifmaschinen, wie z. B. die MENZER BSM 750 S. Aber auch für Walzenschleifer gibt es passende Schleifhülsen.



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