Parkettlack

Parkettlack dient zur Versiegelung von Parkettböden. Parkettlack besitzt eine besonders hohe Abriebs- und Chemikalienbeständigkeit. Das Spektrum der Parkettlacke ist sehr breit, wobei man beispielsweise zwischen klassischen Versiegelungen und wasserbasierten Versiegelungssystemen unterscheiden kann.

Erstere sind lösemittelhaltig und eignen sich insbesondere für stark arbeitende Hölzer oder Riemen- und Dielenböden. Zudem finden sie für Böden Verwendung, bei denen nicht mit wasserbasierten Versiegelungen gearbeitet werden kann. Durch die Lösemittel-Emissionen ist jedoch bei deren Verwendung eine besondere Vorsicht angebracht.

Immer beliebter wird dagegen wasserbasierter Parkettlack, die so genannten „Wasserlacke“. Diese sind lösemittelarm oder gar lösemittelfrei, wodurch sie sowohl die Umwelt als auch den Anwender weniger belasten. Zudem ist Wasserlack geruchsarm und weitgehend emissionsarm, weshalb sie sich hervorragend für Haushalte mit Kindern oder Allergikern eignen. Wasserlack trocknet binnen 1-3 Stunden ein und ist außerdem nicht brennbar sowie chemikalienbeständig.

Bei einer Erstversiegelung mit Parkettlack sind meist mehrere Arbeitsgänge notwendig, bis auf dem Parkettboden eine Lackschicht entstanden ist, die diesen effektiv und längerfristig vor Verschmutzungen und Nässe schützen kann.

Da Parkettlack unterschiedlich schnell einzieht, sollte man mit der Versiegelung kleinerer Flächen beginnen, um sich zuerst an die Beschaffenheit des jeweiligen Parkettlacks zu gewöhnen. Außerdem ist es wichtig, dass der Lack stets gleichmäßig aufgetragen wird.

Dabei ist es auch wichtig, innerhalb der Arbeitsgänge stets die Arbeitsrichtung beizubehalten, diese jedoch von Arbeitsgang zu Arbeitsgang um 90 Grad zu variieren. Zudem gilt es zu beachten, dass es Parkettlacke gibt, die den Holzboden mehr oder minder stark anfeuern.

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